Man weiß ja, Schottland ist nicht gerade von der Sonne verwöhnt. Dennoch ist die Hautkrebsrate dort so hoch wie im sonnigen, ozonlöcherigen Australien.

Nun könnte man auf die Idee kommen, dass , wie ja auch einige wissenschaftliche Studien der jüngsten Zeit nachweisen, der Vitamin D-Mangel durch zu geringe Besonnung der Haut etwas damit zu tun haben könnte.

Nicht so in Glasgow wo die ortsansässige Kosmetik-Industrie mit Hilfe einer aufgeweckten Lehrerin und der Schul-Krankenschwester den Übelstand zur willkommenen Marketing-Aktion für Selbstbräuner nutzte.

Die Lehrerin hatte nämlich beobachtet, dass Schüler nachmittags solarien-gebräunt zum Unterricht erschienen – und schlug Alarm. Zur Abwendung der akuten Hautkrebsgefahr durch Sonnenstrahlen rief sie das willige Kosmetik-Management zu Hilfe und funktionierte den Unterricht kurzerhand zum Kreuzzug gegen das Sonnenbräunen um. Jetzt lernen die Schüler statt Geschichte und Algebra, wie man mit Paste und Spray möglichst naturähnliche Kunstbräune erzeugt. Die Vertriebschefin der Kosmetikfirma ist überzeugt, dass ihr pädagogisches Konzept, in dem vor allem Musik- und Filmstars eine wesentliche Mittlerrolle spielen, einen durchschlagenden Erfolg hat. Ob das auch der Hautkrebs weiß?

Quelle: upi

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben