Fast wie eine wissenschaftliche Fußnote zur Kontroverse um den “Healthy LivingArtikel:

Soeben erscheint eine Studie, die wissenschaftliche Veröffentlichungen seit 1966 nach Hinweisen auf einen Zusammenhang zwischen der Menge und Intensität von UV-Strahlen in Kindheit und Jugend mit dem Risiko durchsucht hat, im späteren Leben an Hautkrebs (Melanom) zu erkranken.

Selbst hier, wo sich Befürworter der künstlichen Besonnung und Solarien-Gegner im Prinzip einig sind (Kinder und Jugendliche bis Ende der Pubertät gehören nicht auf die Sonnenbank), erscheinen die wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber wesentlich weniger eindeutig, zum Teil sogar ambivalent. Jüngere Studien weisen nach, dass gelegentliches Sonnen im Gegenteil eher eine Schutzwirkung gegen den “schwarzen” Hautkrebs hat. Lediglich beim Sonnenbrand waren sich (fast) alle Studien einig: Der erhöht auf lange Sicht das Hautkrebs-Risiko.
Archives of Disease in Childhood 2006;91:131-138

Keine Kommentare zu “Kinder und Sonne – wissenschafltiche Ergebnisse im Überblick”

  1. Dr.N. Schmid-Keineram 23.01.2006 um 19:07

    gelegentliches Sonnen hat einen schützenden Wert, dass haben schon die Untersuchungen bei der amerikanischen Marine ergeben. Wer Wissenschaft objektiv betreibt, der kennt diese Ergebnisse schon lange! Wer manipulieren will, der wird es jedoch nie wahr haben wollen.

  2. Sunam 11.02.2006 um 23:55

    Für Kinder ist das Solarium nicht geeignet – ihr Imunsystem ist noch nicht ausgereift. Zudem ist ihre Haut wesentlich dünner als die von Erwachsenen.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben