Vitamin D3, der “Stoff” der im Körper so viele wichtige Prozesse anstößt und befördert, vor Osteoporose und vielen Krebsarten schützt, wird im Körper selbst durch die Sonnenstrahlen (oder die UV-Strahlen im Solarium) auf der Haut “produziert”. Seit immer mehr Studien die lebenswichtigen Funktionen des “Sonnenschein-Vitamins” unterstreichen, wird immer wieder der “Ersatz” der Sonne durch Vitamin-Pillen und reichlichen Verzehr von Vitamin D3-haltiger Nahrung, wie etwa Vollmilch, propagiert.

Aber die Natur scheint da anderer Meinung zu sein. Eine jetzt im renommierten “Journal of the National Cancer Institute” veröffentlichten Studie weist nach, dass reichlicher Milchgenuß genau den gegenteiligen Effekt haben kann: Unterdrückung der köpereigenen Vitamin D-Produktion und damit ein höheres Risiko z.B. an Prostata-Krebs zu erkranken.
Journal of the National Cancer Institute
Ausführlicher Bericht im NDR (Video) “Wie gesund ist Milch wirklich”

Keine Kommentare zu “Die Sonne, nicht die Milch, macht`s”

  1. Dr.N. Schmid-Keineram 27.01.2006 um 08:06

    Mal wieder eine Studie die aufschauen lässt. Stimmst oder nur möglichst viel Öffentlichkeit erreichen. Weitere Untersuchungen müssen den Ansatz beweisen/nachweisen in fünf Jahren wissen wir dann mehr. Eins jedoch ist sicher, nur wer sich ausgewogen ernährt und wer ausgewogen lebt, der wird gesund sein. Darauf ist unser Körper nun mal ausgelegt. Wer zuviel konsumiert, ob Milch, Alkohol ,Big Mac`s oder anderes, der wird sich schaden! traurig, jedenfalls manchmal aber wahr.
    Und was auch klar ist, auch wenn es den Gegnern der UV-Strahlung nicht passt, in dieses ausgewogen Leben gehört auch eine ausgewogene Dosis UV-Strahlung, ob von der Sonne oder auf der Sonnenbank- egal, nur zu viel darf`s dann halt nicht sein

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