Die wissenschaftlichen Hinweise häufen sich, dass die immer wieder gern kolportierte Aussage:”UV-Strahlen führen zu Melanom“, dem gefürchteten “schwarzen Hautkrebs”, schlicht falsch ist.

In einer Studie, die jetzt auf der 4. Internationalen Konferenz “Cancer Prevention 2006” (St. Gallen, 16.-18.02.) vorgetragen wurde, werden andere Gründe, vor allem die Oxydation des Melanin, als Auslöser für die Melanom-Bildung vermutet.
F.L. Meyskens et al., New Perspectives on Melanoma Pathogenesis and Chemoprevention, University of California

Keine Kommentare zu “Melanom hat andere Auslöser als UV-Strahlen”

  1. Sunam 16.02.2006 um 23:13

    Der wirklich gefährliche schwarze Hautkrebs – das Melanom – tritt meist nicht da auf, wo die Sonne vor allem hinkommt, also an Kopf, Hals, Nacken und Handrücken. Melanome zählen sogar zu den Krebsarten, die durch Vitamin D 3 gebremst werden. Das haben nicht nur Versuche an Zellkulturen und Tumortransplantaten an Tieren gezeigt. Ein weiteres wichtiges Argument gegen jene, die Melanome der UV-Strahlung zuschreiben, ist auch folgendes: Patienten mit Schuppenflechte, die über mehr als 20 Jahre mit gegenüber dem Sonnenlicht 10- bis 15-fach erhöhten UVB-Dosen behandelt wurden, zeigten kein erhöhtes Melanomrisiko.

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