Nanopartikel dringt in Zellmembran einDie Nanotechnologie, der Einsatz unvorstellbar kleiner Partikel, ist in letzter Zeit zum Innovations-Hoffnungsträger geworden. In Haarpflegemitteln, Hautcremes und Sonnenschutzcremes werden Stoffe in diesem Größenbereich gezielt zugesetzt. Aber ist ihr Einsatz für die menschliche Gesundheit wirklich ungefährlich?

In einem Expertengespräch mit Forschern aus Universität und Industrie im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurden jetzt der Einsatz von Nanopartikeln und die Risiken für die Verbraucher bewertet.

In der Kosmetik am weitesten verbreitet sind Nanopigmente aus Titandioxid oder Zinkoxid als UV-Filter in Sonnenschutzcremes. Die Pigmente wirken wie winzige mineralische Spiegel, die die UV-Strahlung reflektieren oder absorbieren und so die Haut schützen.

Alle auf dem Expertentreffen vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass die Nanopartikel nicht in die gesunden Hautzellen eindringen. Hauptsächlich verteilen sie sich auf der Hautoberfläche. Bei der Frage zum Risiko kamen die Experten zu dem Schluss, dass es für die Aufnahme über die Haut derzeit keine Hinweise auf eine spezielle 'Nanotoxikologie' (Vergiftung durch Nanopartikel) gibt.

Quelle: pressrelations,  Graphik:  kompetenznetze.de

Ein Kommentar zu “Sonnenschutz durch Nanopartikel vermutlich unschädlich”

  1. Nanoam 06.11.2011 um 06:38

    Selbst die Impstoffe, die mit Nanoparikel versetzt wurden sind Gefährlich.
    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/nanopartikel-nun-offiziell-impfschadenverursacher

    Viele Grüße von der Nanofront

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