Das Bundesumweltministerium hatte geladen. Ende April trafen sich in Bonn die Vertreter der Solarienbranche, ihrer Verbände, Photomed und SLS, sowie die Verantwortlichen aus Ministerium und Bundesamt für Strahlenschutz.

Nachdem im Vorfeld – wir hatten über den Auftritt von BfS und BMU beim Kongress "Licht und Gesundheit" und das sog. "Eckpunktepapier" berichtet – politisches Stirnrunzeln über die Fortschritte des RTS-Prozesses die Erwartungen bestimmte, verlief das Treffen selbst offensichtlich in einer freundlich-sachlichen Atmosphäre. Positionen wurden ausgetauscht, Erklärungen für die zögerliche Entwicklung bei der Zertifizierung vorgetragen und auch die besonderen technischen Schwierigkeiten und Unsicherheiten erläutert.

Bei weiteren Gesprächen – voraussichtlich schon im kommenden Juli – sollen auch die kurz vor dem Abschluss stehenden Entwicklungen auf europäischer Ebene berücksichtigt werden.

Unumstritten war auf beiden Seiten der Wille zur Umsetzung einer freiwilligen Lösung nach RTS – garniert allerdings mit der klaren Ankündigung gesetzlicher Regulierungen, falls sich dieser Weg in absehbarer Zeit als unzureichend erweisen sollte.

Abwarten geht nicht mehr! Qualifizierung und Zertifizierung sind das Gebot der Stunde.

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