Beim gestern in Toronto, Kanada, zuende gegangenen World Congress on Osteoporosis (IOF WCO) wurden eine Fülle neuer wissenschaftlicher Ergebnisse zur Bedeutung des "Sonnenschein-Vitamins" für die Knochengesundheit vorgelegt.

Der mütterliche Vitamin D-Status während der Schwangerschaft und das Knochenwachstum beim Kind haben einen Einfluss auf das spätere Risiko, Knochenbrüche zu erleiden (s. auch diese Meldung).

Eine Reihe von Vorträgen stellte den Zusammenhang von ausreichender Versorgung mit Vitamin D und Kalzium her. Nur wenn beides gewährleistet sei, könne sich die knochenstabilisierende Wirkung entfalten. Kalziumpräparate seien nur bei gleichzeitiger Gabe von Vitamin D in der Dosierung von 800 internationalen Einheiten oder darüber von Wirksamkeit.

Eine belgische Studie mit 8.532 Teilnehmerinnen stellte fest, dass die Mehrheit aller Frauen in ganz Europa an akutem Vitamin D-Mangel leiden und daher ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen haben.

Quelle: http://www.osteofound.org

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