Zertifizierung ohne “Wenn” und “Aber”. So offensichtlich  nach ersten unbestätigten Informationen das Fazit des zweiten Treffens der RTS-Teilnehmer mit dem Bundesumweltministeriuim heute in Bonn.

Mit verkürzter Tagesordnung – die Krebshilfe hatte nicht teilnehmen können – wurde unter anderem das Positionspapier der Solarienverbände diskutiert. Die dort gemachten Kompromissvorschläge und Lösungsansätze für die offensichtlichen Probleme des RTS-Prozesses und der Durchsetzung des Labels “zertifiziertes Solarium” fanden – nicht überraschend – vor allem auf Seiten der Dermatologen wenig Gegenliebe.

Die Zertifizierung  soll/muss also ohne Abstriche durchgesetzt werden, wenn eine (unausgesprochen: noch restriktivere) gesetzliche Regulierung vermieden werden soll.

Allerdings scheint das Ministerium Bereitschaft signalisiert zu haben, sich in der ein oder anderen Form an Kommunikationsmaßnahmen oder Appellen für die Zertifizierung aktiv zu beteiligen. Einzelheiten dazu werden sicher in den nächsten Wochen bekannt werden.

Bis Mitte August wird von Seiten der Solarienverbände ein weiterer Versuch gemacht, zu einer Art Konsenspapier zu kommen.

Die angedachten Kommunikationsmaßnahmen zur Durchsetzung der Marke “Zertifiziertes Solarium” bei breiten Publikumszielgruppen scheint nicht Gegenstand der Gespräche gewesen zu sein.

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