Eine Meldung aus Long Island, USA, liest sich wie eine Paraphrase zur Pressemeldung der EU von gestern:

Der Bezirk Suffolk auf Long Island hat ein Gesetz verabschiedet, nach dem Sonnenstudios verpflichtet werden sollen, im Studio und auf allen Werbeträgern, Postern, Aussendungen, Flyern etc. einen Aufdruck zu führen, der auf die Gefahren der künstlichen Besonnung hinweist. Die Parallele zur Tabakwerbung drängt sich auf. (Allerdings ist “Sonne ist tödlich!” nicht zwingend vorgeschrieben ;-) )

Die hochproduktiven Gesetzesmühlen in Sachen Solarien der USA sind für die deutschen Verhältnisse deshalb so interessant, weil dort in hunderten von Gesetzgebungskörperschaften von der Bundes- bis zur kleinsten lokalen Ebene alle denkbaren Varianten – von sinnvoll bis absurd – der staatlichen Regulierung durchgespielt werden.

Interessant auch, dass in diesem Fall – wie auch sonst in den allermeisten Fällen – die untere Altersgrenze für den Solariumbesuch bei 15 Jahren festgeschrieben wird. Allerdings müssen die Jugendlichen bis zum 18. Lebenjahr eine elterliche Erlaubnis vorweisen.

Quelle: NewsDay

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