Kaltlichtstrahlen aus reinem UVA, den langwelligen ultravioletten Strahlen (300-400 nm), wird seit neuestem an der Universitäts-Hautklinik Heidelberg als effektive, aber schonende Behandlung für Patienten mit akuter schwerer Neurodermitis und anderen chronischen Hauterkrankungen angewendet und zeigt in 80 Prozent der Fälle gute Erfolge.

Aufgrund der hohen Wellenlänge dringt das Licht tief in die Haut ein und löst dort in den Entzündungszellen (T-Zellen) der Haut einen programmierten Zelltod (die so genannte ‘Apoptose‘) aus und lässt die Entzündungsreaktion abklingen.

Insgesamt sind zwischen 15 und 30 Bestrahlungen notwendig. Die Risiken der Behandlung (Hautkrebs und Hautalterung) , so Professor Dr. Alexander Enk, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Heidelberg, sind geringer als bei einem ausgiebigen Sonnenbad in natürlichem Sonnenlicht.

Quelle: idw

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