Vor einigen Wochen hatten wir über einen wissenschaftlichen Beitrag einiger der weltweit führenden Vitamin D-Forscher berichtet: “Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht“.

Der Artikel hat weltweit Aufsehen erregt. In populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie der Science-News wird bereits darüber spekuliert, ob und in welchem Umfang Vitamin D die Grippe-Impfung (und auch andere Impfungen) ersetzen oder zumindest ergänzen kann.

Heftige Kritik, zum Teil unterhalb der Gürtellinie, kam aus einer Ecke, die von solchen Schlussfolgerungen erhebliche wirtschaftliche Nachteile befürchten muss: Die Pharmaindustrie und hier die Hersteller von Vaccinen.

Ein Professor an die University of California (UCLA) liess sich sogar zu diffamierenden Äusserungen über die intellektuelle Redlichkeit der Autoren hinreissen. Bei näherem Hinsehen erwies sich, dass der Mann seit 20 Jahren auf der Honorarliste einiger Impfstoff-Produzenten steht.

Auch wissenschaftlicher Streit kann und ist oft genug “interessengeleitet”.

Quelle: Vitamin D Council

3 Kommentare zu “Cui Bono? Vitamin D, die Wissenschaft und das Geld”

  1. [...] weil seit einigen Jahren bekannt ist (wir hatten z.B. hier, hier, hier und hier darüber berichtet), dass Vitamin D bei der Regulierung der Immunreaktion gegen die Grippe-Viren [...]

  2. gustavam 08.12.2009 um 18:07

    Dieser Link funktioniert nicht:
    http://www.sciencenews.org/articles/20061111/bob9.asp

  3. [...] Über Studien zum Zusammenhang von Sonne, UVB-Strahlen, Vitamin D3 und Influenza haben wir verschiedentlich berichtet:  hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. [...]

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