frau-osteoporose-logo.jpgIn Mitteleuropa wird in den Herbst- und Wintermonaten praktisch nie eine ausreichende Vitamin D-Versorgung erzielt. So so der Leiter der Klinik “Der Fürstenhof” in Bad Pyrmont, Prof.  Helmut Minne gestern auf einer Kongressveranstaltung.

Auch durch regelmäßige Aufenthalte im Freien wird dieses Problem nicht gelöst: “Dem Sonnenlicht werden auf seinem im Winterhalbjahr längeren Weg durch die Atmosphäre praktisch alle für die Vitamin D-Bildung wichtigen Lichtkomponenten geraubt”, so Minne. Gerade im Winter sei daher die Vitamin-D-Substitution bei Osteoporose-Patienten deswegen unverzichtbar.

Über die “natürliche” Alternative, die sich auch älteren Menschen mit einem Besuch des Solariums bietet,  wird von den Medizinern derzeit noch nicht gesprochen.

In einer Studie mit 148 Frauen im Alter von über 70 Jahren, die einen reduzierten Vitamin-D-Gehalt im Serum aufwiesen, konnte Prof. Minne nachweisen, dass sich durch  eine Vitamin D-Therapie das Riskio von Knochenbrüchen um 20 Prozent verringerte.

Quelle:  ÄrzteZeitung 

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