koelnische-rundschau.jpg “`Etwa acht Solariumsbesuche im Jahr für maximal je 20 Minuten sind gerade noch okay, aber mehr sollten es nicht sein´, sagt Anne Hundgeburth vom Bundesverband der Dermatologen…” (Kölnische Rundschau vom 13.12.06)

Ein Dr. Forschner von der Berliner Charité klagt über die Flut von Solarien-verbrannten Patienten in der Sprechstunde – und am geichen Tag erscheint ein Beitrag in der führenden deutschen Dermatologen-Zeitschrift, in dem 30 Dermatologen zusammen über keinen einzigen derartigen Fall in ihren Praxen im Frühjahr dieses Jahres berichten können.

Eine Psychologin rezitiert die gern genommenen, aber zweifflos eher kuriosen “Tanorexie”-Vorwürfe, die sich mit gleichem Recht auch auf Sex oder Schokolade anwenden liessen.

Die Branche hat`s nicht leicht mit der Presse! In den Redaktionen haben sich neben soliden Fakten einige Halbwahrheiten bis hin zu schlichtem Blödsinn als ständig wiederholte Standards festgesetzt – und bestimmte Verbände und Organisationen tun alles, damit es dabei bleibt. Ergebnis sind Meldungen wie die, aus der das Zitat oben stammt.

Es wäre einen Sisyphus-Arbeit, allen veralteten Fakten, Halbwahrheiten und schlichter Propaganda korrigierend nachzulaufen.

In diesem Fall aber hat sich der Vorsitzende des Photomed-Verbands, Dr. Norbert Schmid-Keiner, mit drei Schreiben an den Dermatologen-Verband, den im Artikel zitierten Mediziner und und die Psychologin gewandt mit einigen Klarstellungen und der Bitte, “zur sachlichen Diskussion” zurückzukehren.

Die drei Briefen könne Sie lesen in den
Photomed-News


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