Balneophototherapie PUVASeit langem gehören phototherapeutische Verfahren, insbesondere die PUVA-Therapie (Psoralen plus UV-A, Kombination von langwelligen UVA-Strahlen und dem als Naturstoff in verschiedener Pflanzen vorkommenden, photosensibilisierenden Psoralen) zur Standard-Behandlung von Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) legt jetzt einen Bericht vor, in dem die trockene UVB-Bestrahlung mit der kombinierten Licht-Bade-Therapie verglichen wird.

Ergebnis: Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) profitieren von einer Licht-Bade-Therapie (Balneophototherapie) mehr als von einer trockenen UV-Bestrahlung. Für Patienten mit Neurodermitis (atopischer Dermatitis) gibt es zumindest Hinweise auf einen Zusatznutzen. Letzteres gilt allerdings nur für die so genannte synchrone Balneophototherapie, bei der ein Patient während des Bades bestrahlt wird.

Balneophototherapien sind Therapien gegen Hautkrankheiten, die spezielle Bäder und eine Bestrahlung mit UV-Licht kombinieren. Bad und Bestrahlung können nacheinander (asynchron) oder gleichzeitig (synchron) erfolgen.

Quelle: idw

Bericht: IQWiG

Keine Kommentare zu “Phototherapien: Nass ist besser als trocken”

  1. Helgeam 08.01.2007 um 11:00

    Es geht also weiter im neuen Jahr – super, schon der vierte Artikel im Januar … War ich nicht schon mal in der Blogroll? Hatte mich vielleicht vergessen zu revanchieren? Ich kann ja gleich “den Spieß umkehren”, also zuerst den Link einbauen ..Helge http://www.gesundheits-weblog.de/
    .

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