Vitamin D und Asthma bei KindernKinder von Müttern, die während der Schwangerschaft einen niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut aufweisen, leiden bis zu ihren 3. Lebensjahr häufiger unter Anfällen von Atemnot, eine Vorform von Asthma. Zwei Studien in USA und Schottland kommen gleichzeitig zu diesem Ergebnis.

Im Rahmen eines Mutter-Kind-Projekts an der Harvard Universität hatten Forscher 1194 werdende Mütter u.a. auf den Vitamin D-Gehalt in ihrem Ernährungsverhalten hin untersucht und eine eindeutige Verbindung von Vitamin D-Mangel der Schwangeren und späteren Erstickungsanfällen ihrer Kinder (bis zum 3. Lebensjahr) festgestellt.

In der parallelen Studie mit 2.000 Müttern in Aberdeen, UK, wurde ebenfalls der Zusammenhang von Vitamin D-Status während der Schwangerschaft und frühkindlichem Asthma bestätigt.

Eine dritte Studie untersuchte ein breites Spektrum an Nahrungsmitteln und kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich der Konsum von Vitamin D-haltigem Fisch und Äpfel eine schützende Wirkung für die Kinder bis zu ihrem 5. Lebensjahr entwickelt.

Quelle: PubMed
Studien:
C.A. Camargo et al., Maternal intake of vitamin D during pregnancy and risk of recurrent wheeze in children at 3 years of age, S. 788-795,
und
Graham Devereux et al., Maternal vitamin D intake during pregnancy and early childhood wheezing, S. 853-859, in:
American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 85, No. 3, 788-795, March 2007

Saskia Willers et al., Maternal food consumption during pregnancy and asthma, respiratory and atopic symptoms in 5-year-old children,Thorax. Published Online First: 27 March 2007

5 Kommentare zu “Vitamin D gegen kindliche Atemnot”

  1. [...] Schizophrenie beim Neugeborenen führen mit Wirkung über viele Jahre (Berichte darüber im Weblog: hier, hier,  hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier). Dabei ist die Gefahr einer Unterversorgung [...]

  2. [...] wissenschaftliche Studien zu diesem Problem haben wir hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]

  3. [...] Die Forscher weisen zwar nicht ausdrücklich auf die Verschleierung sondern lediglich auf den unzureichenden Aufenthalt der Mädchen im Freien hin, warnen aber vor den Folgen eines epidemischen Vitamin D-Mangels gerade bei Frauen. In zahlreichen Studien aus den vergangenen Jahren wird die Bedeutung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung der Frauen für die Gesundheit ihrer Kinder deutlich. (Wir berichteten z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier). [...]

  4. [...] Vitamin D und Atemwege haben wir in der Vergangenheit häufiger berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und [...]

  5. [...] als frühere Studien konnten hier die Wissenschaftler um Prof.  Carlos A. Camargo von der Harvard Medical School in [...]

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