Einen deutlichen Zusammenhang zwischen Sonnen-Exposition und vermindertem Hochdruck-Risikio bestätigt eine Studie der Harvard Medizin-Fakultät, die jetzt auf der Website der Fachzeitschrift “Hypertension” (Hochdruck) vorab online veröffentlicht wurde.

Die Forschergruppe um John P. Forman, Edward Giovannucci und Heike A. Bischoff-Ferrari untersuchte die Daten über den Vitamin D-Spiegel (25-hydroxyvitamin D [25(OH)D]) im Blut von 613 Männern und 1.198 Frauen aus zwei verschiedenen Projekten über 4 bis 8 Jahre hinweg und darüber hinaus Daten von 38.388 Männern und 77.531 Frauen aus zwei weiteren Forschungs-Datenbanken über einen Zeitraum von 16 bis 18 Jahren.

Die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken, war bei Männern mit einem Vitamin D-Defizit (weniger als 15 ng/ml)mehr als sechs (6) Mal höher als in der Gruppe der am besten mit Vitamin D Versorgten (mehr als 30 ng/mL). Bei Frauen war der Unterschied nicht ganz so groß, betrug aber immer noch das 2,67fache.

Studie: John P. Forman et al., Plasma 25-Hydroxyvitamin D Levels and Risk of Incident Hypertension, Hypertension 2007, vorab online March 19, 2007

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