maedchen-sonne.jpgDass das “Sonnenschein”-Vitamin D das Brustkrebsrisiko senkt, ist inzwischen unbestritten (s. unseren Bericht über die Review-Studie hier). Einen neuen Aspekt aber fand jetzt eine Gruppe von Forschern am Mount Sinai Hospital, Toronto, Canada:

Am stärksten war die Verbindung von Vitamin D-Gehalt im Blut und geringerem Brustkrebs-Risiko bei der jüngsten Altersgruppe der untersuchten Frauen und schwächte sich ab, je höher die Altersklasse.

Je länger und häufiger sich die Mädchen und Frauen im Alter von 10-19 Jahren an der Sonne aufgehalten hatten, um so geringer ihr Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken. Bei Frauen ab 45 Jahren liess sich dieser Zusammenhang nicht mehr nachweisen.

Eine positive, wenn auch schwächere Wirkung als die Sonne hatte der reichliche Konsum von Lebertran und viel Milch (mindestens 10 Glas pro Woche).

Die Forscher interviewten jeweils rund 1.000 an Brustkrebs erkankte und gesunde kanadische Frauen.

Quelle: PubMed

Studie: Julia A. Knight et al., Vitamin D and Reduced Risk of Breast Cancer: A Population-Based Case-Control Study, Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 16, 422-429, March 1, 2007

Keine Kommentare zu “Vitamin D verringert das Brustkrebs-Risiko – insbesondere bei jungen Frauen”

  1. [...] Studie auf breiter Grundlage bestätigt frühere Erkenntnisse (wir berichtete z.B. hier, hier, hier und hier), dass das “Sonnenschein Vitamin” (gemessen als Serum 25(OH)D) das Risiko von [...]

  2. [...] Studien zu Vitamin D und Brustkrebs aus den letzten Monaten haben wir hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]

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