Lange bevor es Antibiotika gab, galt die Sonne als das wichtigste “Heilmittel” gegen die Tuberkulose. Jetzt wird es von der Wissenschaft als “Sonnenschein-Vitamin” D3 wiederentdeckt.

Wissenschaftler der Queen Mary’s School of Medicine and Imperial College in London untersuchten in kontrollierten Versuchen das Blut von 131 Menschen, das mit Mykobakterien, Tuberkulose-Erreger, infiziert wurde.

Bei ausreichend mit Vitamin D versorgtem Blut vermehrten sich die gefährlichen Erreger wesentlich (20 Prozent) langsamer als im Blut der Kontrollgruppe .

Offensichtlich stärkt Vitamin D die körpereigenen Abwehrkräfte gegen das Bakterium.

Vitamin D wird zu etwa 90% durch Sonneneinstrahlung im Körper selbst gebildet.

Zum gleichen Ergebnis kommt die Studie einer Forschergruppe an der Harvard School of Public Health.  Patienten in einem frühen Stadium der Krankheit hatten eine deutlich höhere Heilungs- und Überlebenchance bei einem hohen Vitamin D Serum-Spiegel im Blut.

Studie: A.R.Martineau et al., A Single Dose of Vitamin D Enhances Immunity to Mycobacteria, American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 26. April 2007 (online vorab veröffentlich)

Wei Zhou, Rebecca S. Heist, Geoffrey Liu, Kofi Asomaning, Donna S. Neuberg, Bruce W. Hollis, John C. Wain,Thomas J. Lynch, Edward Giovannucci, Li Su, and David C. Christiani, Circulating 25-Hydroxyvitamin D Levels Predict Survival in Early-Stage Non–Small-Cell Lung Cancer Patients, Journal of Clinical Oncology, 25:479-485

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  3. [...] weitere Studien zu diesem Thema haben wir hier, hier und hier [...]

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