Werdene Mütter und Babies mit Vitamin D-MangelDie Liste der Studien wird immer länger, die die große Bedeutung von Vitamin D in der Schwangerschaft für die Gesundheit der Mutter und die gesunde Entwicklung des Fötus und des Kleinkinds. (In den vergangenen Monaten hatten wir mehrfach berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Eine Gruppe von US-Froschern darunter der bekannte Prof. Michael F. Holick, hat in einer “Fall-Kontroll-”Studie festgstellt, dass schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (Präeklampsie) häufig be Frauen mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut auftritt. Die Krankheit tritt – neben dem stark erhöhten Blutdruck – mit Schwindel und Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen und Übelkeit auf und muss stationär behandelt werden.

Studie: Lisa M. Bodnar et al., Maternal vitamin D deficiency increases the risk of preeclampsia, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, vorab online veröffentlicht 29. Mai, 2007

Immer mehr Mediziner nennen den Vitamin D-Mangel von (werdenden) Müttern und Kleinkindern “alarmierend” und fordern einen sinnvolleren Umgang mit der Sonne. So die Wissenschaftler am St George Hospital, Sydney, in einer Studie, die im Medical Observer veröffentlicht wurde und knapp 1.000 Frauen und ihre Babies untersuchte.
Danach wurden 11 Prozent der Kinder mit teilweise schwerem Vitamin D-Mangel geboren, 28 Prozent litten unter einem leichten Vitamin D-Mangel.

Kinder von Müttern, die selbst einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel aufwiesen, hatten ein 11fach größeres Risiko, an einem Vitamin D-Mangel zu leiden als Kinder von ausreichend versorgten Müttern und damit eine deutlich erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen der Knochen, der Nerven und des Stoffwechsels.

Das lebenswichtige Vitamin D3 wird zu 90 Prozent im Körper selbst durch UV-Strahlung auf die Haut gebildet (daher der Begriff “Sonnenschein-Vitamin”). Aufgrund der Lebens- und Arbeitssituation, vor allem in den Städten, und durch die übertriebenen Warnungen vor den Sonnenstrahlen und dem Solarium, kommen Schwangere immer weniger an die Sonne, so die Warnung der Ärzte.

Quelle: Daily Telegraph

Foto: Justin Lloyd / The Daily Telegraph

4 Kommentare zu “Noch einmal: Vitamin D und Schwangerschaft”

  1. [...] von einer Reihe von Studien der letzten Jahre unterstrichen. Über eingie hatten wir berichtet (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) [...]

  2. [...] lässt sich, wie andere Studien in letzter Zeit nachweisen (wir berichteten hier, hier, hier und hier), durch eine ebenso mäßige wie regelmäßige UV-Bestrahlung durch die Sonne im Freien oder im [...]

  3. [...] (Wir berichteten z.B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und [...]

  4. Marelam 01.01.2012 um 15:01

    Your’s is the itlnelgient approach to this issue.

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