Die Angstkampagnen in Sachen Sonne und Solarium der Gesundheitsorganisationen verfehlen ihr Ziel und treffen die Falschen (Dazu auch in früheren Postings hier und hier). Diese noch nicht überall angekommene Botschaft wird wieder einmal belegt durch eine Studie des Institute of Cancer Research, UK.

Danach haben heute 60 Prozent der Befragten mehr Angst vor Hautkrebs als noch vor zehn Jahren. Trotz der gestiegenen Angst verwenden aber 35 Prozent keinen Sonnenschutz beim Sonnen im Freien. Einer von zehn Teilnehmern meinte, dass die Menschen mehr informiert werden sollten.

Immer noch beschäftigen sich die Aufklärungskampagenen der Gesundheits- und Krebs-Organisationen überwiegend mit den angeblichen Gefahren der Solarien-Nutzung, wo die Gefahren – zumindest in Qualitäts-Studios – für die Haut so gut wie ausgeschlossen werden können und verursachen so – ungewollt – eine Abstumpfung gegenüber den durchaus notwenigen Warnungen vor missbräuchlichem Freitzeitverhalten.

Jüngstes Beispiel: eine Pressemeldung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, abgedruckt in der Medical Tribune, wo die wichtigsten Verhaltenregeln des Sonnenschutzes für die Krebsvorbeugung aufgezählt werden – in der Reihenfolge der Wichtigkeit.

Punkt Nr. 1:
Meiden künstlicher UV-Quellen wie Solarien.

Quelle: pte und Medical Tribune online

Foto: dermis.net

Keine Kommentare zu “Angst (vor Hautkrebs) macht nicht klüger”

  1. [...] nicht zu weniger und gelegentlich zu mehr Sonnenbränden) und der Wirkung von Sonnenschutz- und Angst-Kampagnen (ändern nicht das – falsche – Verhalten an der Sonne vor allem bei [...]

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