Vitamin D-Mangel bei europäischen FrauenVitamin D-Mangel (25(OH)D) ist bei Frauen in ganz Europa vor allem in und nach den Wechseljahren weit verbreitet mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. (Wir hatten schon in der Vergangenheit über Studien mit ähnlichen Ergebnissen für Europa berichtet:hier, hier, hier, hier und hier)

Eine jetzt veröffentlichte Studie der Universität Liège (Lüttich, Belgien) mit 8532 Frauen in Frankreich, Belgien, Dänemark, Italien, Polen, Ungarn, Großbritannien, Spanien und Deutschland fand bei 79,6% der Frauen unter 65 Jahren einen Vitamin D-Serum-Spiegel unterhalb der heute überwiegend als Untergrenze einer ausreichenden Versorgung definierten 80 nmol/L. Bei 32.1% der Frauen lag der Wert sogar unterhalb der Grenze von 50 nmol/L.

Bei Frauen über 65 Jahren trat ein Vitamin D-Mangel noch in weit höherem Maße auf.

Die schlechtesten Werte erzielten die französischen Frauen, die besten die Spanierinnen. Deutschland nimmt in dieser Rangfolge einen vorderen Mittelplatz ein (s. Graphik, vergrößerte Abbildung durch Klicken auf die Graphik).

vitd-defizit-monate.gifVitamin D wird zu 90 Prozent durch Sonneneinstrahlung (UV-B) über die Haut im Körper selbst gebildet. In Ländern wie Deutschland reicht die UV-Strahlung von etwa Ende Okober bis März nicht aus, um die Vitamin D-Synthese im Körper anzuregen. Der Anteil der Frauen mit defizitärem Serum-Spiegel im Blut (<80 nmol/L) steigt in dieser Zeit auf einen Durchschnittswert von fast 90% (s. Graphik 2, vergrößern durch Klick auf die Abbildung).

Während in Deutschland vor allem einige Dermatologen-Organisationen diese Tatsachen immer noch bestreiten, hat international längst ein Umdenken stattgefunden. Selbst die ansonsten eher “konservativen” staatlichen Gesundheitsinstitutionen wie die “Food and Drug Administration (FDA)” der USA haben noch in den letzten Monaten ihre Richtlinien in Sachen Vitamin D in diesem Sinne überarbeitet.

Quelle: PubMed

Studie: Y.A. Reginster et al., Prevalence of vitamin D inadequacy in European postmenopausal women. Current Medical Research and Opinion, Juli 2007 (vorab online publiziert)

FDA-Mitteilungen

Keine Kommentare zu “Der (Vitamin D) Mangel ist immer und überall”

  1. Arnieam 01.04.2009 um 11:44

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