Südliche Sonne für Vitamin DSchon in unseren Breiten sinkt der Vitamin D-Spiegel im Blut im sog. “Vitamin D-Winter” (Okotober bis März) oft weit unter das für die Gesundheit notwendige Maß, da die UV-Strahlen der Sonne in dieser Zeit nicht ausreichen, um die Vitamin D-Bildung über die Haut anzustoßen.

Das gilt mehr noch für die Menschen in Mittelschweden (60. Breitengrad) mit einem noch längeren “Vitamin D-Winter”.

Forscher vom Karolinska Institute, Stockholm, untersuchten jetzt die besten Möglichkeiten, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D im “Vitamin D-Winter” zu erreichen. Mit 116 Testpersonen, Frauen im Alter über 61 Jahren, identifizierten die Wissenschaftler als “Mittel der Wahl”:

  • 2-3 Mahlzeiten mit fettem Fisch pro Woche,
  • 300 Gramm mit Vitamin D angereicherte Milch oder Milchprodukte täglich,
  • mit geringerer Wirkung: Vitamin D-Pillen – und mit Abstand am effektivsten:
  • Reisen in die südliche Sonne (!)

Die weit weniger aufwändige Alternative: künstliche Besonnung im Solarium mit vergleichbarer Wirkung, wurde leider in die Studie erst garnicht einbezogen.

Quelle: PubMed

Studie: A. Burgaz et al., Associations of diet, supplement use, and ultraviolet B radiation exposure with vitamin D status in Swedish women during winter, American Journal of Clinical Nutrition, November 2007 ; 86(5):1399-1404

Foto: Flickr/Aikira

Keine Kommentare zu “Winterferien in südlichen Ländern – für Schweden ein probates Rezept gegen den Vitamin D-Mangel!?”

  1. MikePam 14.11.2007 um 09:04

    Im “Süden” ist dann auch der Alkoholpreis wesentlich niedriger, was den Urlaub maßgeblich verbilligt, wenn nicht sogar amortisiert.

  2. patraam 21.04.2008 um 06:05

    Ich fahre in die Sonne, um was für meine Gesundheit zu tun und untermale das dann mit einem Alkoholrausch?

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