In einem der bisher wohl umfassendsten Versuche, die wissenschaftliche Literatur zum Thema UV-Strahlen, Vitamin D und Krebsprävention auszuwerten, kommen drei US-Wissenschaftler in der internationalen Fachzeitschrift “Current Medical Research and Opinion” zu einem eindeutigen Ergebnis:
Anstrengungen, die Versorgung mit Vitamin D zu verbessern, würde eine stark schützende Wirkung gegen die Entwicklung von Krebs zur Folge haben. Die medizinische Forschung ist derzeit dabei, neue Empfehlungen für einen vernünftigen Umgang mit Sonnen-Exposition (UV-Bestrahlung) zu entwickeln, die weit höher liegen als bisher gedacht.

Die Autoren werteten die einschlägige Literatur zwischen 1970 und 2007 vollständig aus, zogen aber für ihr Urteil nur methodisch hochwertige und verläßliche Studien heran.

Schon Anfang des Jahres hatten die US-Forscher Gary. G. Schwartz und H.G. Skinner in einer Übersichtsarbeit zu neuen Studien zu Vitamin D und Krebs die Bedeutung der Sonne und des “Sonnenschein-Vitamins” für Vorbeugung und Therapie der unterschiedlichsten Krebsarten hervorgehoben. Besonders bei Prostata-Krebs erhärte sich die Vermutung einer therapeutischen Wirkung von Vitamin D.

Quelle: PubCrawler

Studie: B.A. Ingraham , B. Bragdon, A. Nohe, Molecular basis of the potential of vitamin D to prevent cancer, Current Medical Research and Opinion, vorab online veröffentlicht, Nov. 2007

G.G. Schwartz , H.G. Skinner , Vitamin D status and cancer: new insights, Current Opinion in Clinical Nutrition & Metabolic Care. 10(1):6-11, January 2007

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