Kaffee gegen Falten und KrebsJe schwärzer gebrannt der Kaffee desto größer die biopositive Wirkung – und das gleich auf zwei unterschiedliche Weisen mit unterschiedlichen Effekten.

Seit einiger Zeit weiss man um die antioxidative Wirkung des schwarz gebrannten Kaffees. Er ist ein “Radikalfänger” und wirkt damit der Hautalterung entgegen.

Neu aber ist die Erkenntnis, dass die Farbstoff-Moleküle, die bei der Röstung entstehen, die Melanoidine, die Ausbreitung von Krebszellen hemmen können. Melanoidine bilden sich während der Röstung der Kaffeebohnen durch Umsetzung von Zuckern mit Aminosäuren, Peptiden oder Proteinen. Sie sind verantwortlich für die typische braune Farbe des Kaffeegetränkes.

Im Darm können sich Melanoidin-Verbindungen an bestimmte Metalle wie z.B. Zink binden. Da Krebszellen für ihre Verbreitung Zink benötigen, könnte so der Kaffee, oder genauer sein Röstfarbstoff eine krebshemmende Wirkung entfalten. Zu diesem Schluss kommt zumindest die Dresdener Wissenschaftlerin Letitia de Marco in ihrer Promotion.

Allerdings: Bis zum Einsatz von Röstkaffee als Schönheits- und Heilmittel ist es noch ein weiter Weg. Was im Labor funktioniert, muss nicht unbedingt beim Menschen genau so ablaufen.

Quelle: idw/g-o (TU Dresden)

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