Glatze als Sonnenfänger gegen Prostata-KrebsHaarausfall und die männlich Glatze sind keineswegs Ausdruck eines Mangels sondern notwendige Anpassung des Mannes an ein sonnenarmes Klima bei der Wanderung der Urmenschen aus dem sonnigen Süden in die nördlichen Gefilde. Die Glatze diente als “Sonnenfänger” für die kostbaren UV-Strahlen, die wiederum gebraucht wurden für die Bildung von Vitamin D in der Haut. Vitamin D dient aber, wie wir inzwischen wissen, als Schutz vor Prostata-Krebs.

Dieser ungewöhnlichen Vermutung geht jetzt der ungarische Mediziner und Ökologe Peter Kabai in einem Beitrag zur Fachzeitschrift Medical Hypotheses (Elsevier) nach.

Kabai: “Die männliche Glatzenbildung … ist ein fein ausgewogener Mechanismus, entstanden als Abwehr gegen Prostata-Krebs.

Anmerkung der Redaktion:
Könnte das bedeuten, dass die Glatzköpfigkeit politischer Rechtsausleger keineswegs als Provokation sondern als naturmedizinisch indizierte Prostatakrebs-Vorbeugung für evolutionär Zurückgebliebene gemeint ist?

Quelle: P.Kabai, Androgenic alopecia may have evolved to protect men from prostate cancer by increasing skin exposure to ultraviolet radiationMedical Hypotheses. 2008;70(5):1038-40. (online vorab veröffenlticht)

Keine Kommentare zu “Die Glatze: eine List der Evolution gegen den Prostata-Krebs?”

  1. [...] diesem Blog hatten wir über Forschungsergebnisse zu Vitamin D und Prostatat-Krebs hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben