Karotten gegen UV-Strahlen und SonnenbrandKann man durch gezielte Ernährung die Haut vor UV-Schäden schützen? Die Antwort auf diese Frage lautet: ja, aber…!

So jedenfalls das Ergebnis einer umfassenden Meta-Studie (Auswertung der Daten aus sieben Studien der vergangenen Jahre) zweier deutscher Wissenschaftler, die sich vor allem auf die Wirkung von Beta-Caroten konzentrierten.

Konzentrierte Zufuhr von Beta-Caroten, Vorstufe von Vitamin A (Retinol), über die Nahrung oder als Nahrungsergänzung hat in der Tat eine schützende Wirkung gegen die UV-Strahlen der Sonne und damit vor Sonnenbrand – aber nur, wenn diese Zufuhr langfristig, mindestens aber für 10 Wochen, erfolgt.

Quelle: Blackwell Synergy

Studie: Wolfgang Köpcke und Jean Krutmann, Protection from Sunburn with β-Carotene—A Meta-analysis, Photochemistry and Photobiology, onlien vorab veröffentlicht Dezember 2007

Keine Kommentare zu “Kann man Sonnenschutz wirklich essen?”

  1. Stud. med.am 03.01.2008 um 21:29

    Stimmt nicht.

    Eine Metaanalyse über 20 Betakaroten-Studien zeigete ein signifikant höheres Risiko Krebs und koronare Herzkranzgefässschäden zu bekommen.

    Resultat der Metaanalyse: Vor der Suplementierung mit Karoten wird dringend abgeraten.

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