Aschenputtel-Vitamin - Vitamin DLang ist der Weg vom Aschenputtel zur Königin. Lange Jahre in stiefmütterlicher Asche musste auch das “Aschenputtel-Vitamin” (so die NZZOnline) warten, bis es schließlich als “Sonnenschein-Vitamin” inzwischen fast so etwas wie den Status einer “Königin im Reich der Medizin” erreichte: Das Vitamin D3, das in seiner wirksamen Form als Serum 25 (OH) D erst in der Haut durch UV-Bestrahlung entsteht.

Ein ausgezeichneter Artikel in der heutigen Neuen Zürcher Zeitung (NZZ Online) beschreibt anschaulich den langen Weg des Vitamin D von seiner Entdeckung im 19. Jahrhundert über die von allen Kindern nach den Weltkriegen gefürchteten Lebertran-Gaben bis hin zum Star der wissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahren (“rekordverdächtig”, so die NZZ. In diesem Weblog allein finden sich Dutzende von Berichten über neue Entdeckungen von vorbeugenden und heilenden Wirkungen des “Sonnenschein-Vitamins”).

Der Beitrag in einer der renommiertesten deutschsprachigen Tageszeitungen erscheint nicht zufällig mitten im “Vitamin D-Winter”, da die Mehrheit der Mitteleuropäer durch den Sonnenmangel an einem Vitamin D-Defizit leidet und damit die Abwehrkräfte u.a. gegen Infektionen, Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und Osteoporose schwinden.

Während in dem Beitrag die übertriebenen Sonnenschutzkampagnen und der unreflektierte Gebrauch von Sonnenschutzmitteln für diesen “epidemischen” Vitamin D-Mangel verantwortlich gemacht wird, weisen Untersuchungen in den letzten Jahren auf einen anderen Ausweg auf dem “Vitamin D-Winter” hin: Sonnenbaden in Solarien mit ausreichemdem UV-B-Anteil im Strahlenspektrum.

Quelle: NZZOnline

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