KonferenzAuch in einem der sonnenreichsten Staaten der USA, Arizona, leidet ein beträchlicher Teil der Bevölkerung unter Vitamin D-Mangel.

Eine Studie an der Universität von Arizona in Tucson mit 637 Teilnehmern stellte bei 25.4% der Probanden einen Vitamin D-Spiegel (25(OH)D) im Blut von weniger als 20 ng/mL. Afro-Amerikaner (55.5%) and Hispanics (37.6%) litten deutlich häufiger an einem Mangel (<20 ng/mL) als Weisse (22.7%). Vor allem bei den Weissen war der entscheidende Faktor für die Vitamin D-Versorgung der Aufenthalt an der Sonne bzw. die zu geringe Sonnen-Exposition.

Vor allem die moderne Lebens- und Arbeitsweise mit Büroarbeit und Freizeit mit TV und Computer scheinen dafür verantwortlich zu sein, dass selbst in Weltgegenden mit einem reichen “Sonnen-Angebot” ein derart weit verbreiteter Mangel an Vitamin D zu beobachten ist.

Quelle: PubMed

Studie: Elizabeth T Jacobs et al., Vitamin D insufficiency in southern Arizona, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 87, No. 3, 608-613, March 2008

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