Eine Sonnenbank als Wahlkampfmunition ist sicher eher selten. Für die Ex-Schöheitskönigen aber, derzeitige Gouverneurin von Alaska, designierte republikanische Vizepäsidentin Sarah Palin und selbst so genannte “Bulldogge mit Lippenstift” mag das beinahe normal erscheinen.

Ein Karikaturist der New York Times brachte die Story in wenigen Strichen auf den Punkt:

Palin auf der steuerfinanzierten Sonnenbank

Palin auf der steuerfinanzierten Sonnenbank: "Nicht wahr, Ihr wollt Eure Bulldoggen doch nett und gebräunt!" Aufschrift auf der Sonnenbank: "Suntime - Ihre Steuer-Dollars bei der Arbeit".

Beim wahlkampfüblichen Wühlen im Persönlichen waren Journalisten auf eine Leiche, genauer: eine Sonnenbank, im Keller Ihrer Residenz im sonnenarmen Alaska gestoßen. Diese Sonnenbank war, wie sich herausstellte von Steuermitteln beschafft und dann zum ausschließlich persönlichen Gebrauch der rabiaten Kampferin für Moral, Recht und Ordnung im Keller installiert.

Die Wellen der Empörung schlugen hoch. Gegen den Strom schwamm nur der US-Solarienverband, Indoor Tanning Association. ITA-Präsident Dan Humiston lobte viel Gescholtene: “Der moderate Gebrauch von künstlicher Besonnung erlaubt Frau Palin, die zahlreichen positiven Gesundheitswirkungen des UV-Lichts zu geniessen.”

Humiston ist republikanischer Kandidat aus new York für den US- Congress. Parteigänger der Demokraten unter den Studio-Betreibern waren dem Vernehmen nach “not amused“.

Quelle: New York Times, looking fit

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