Sonne tanzt Vitamin D und macht Beta-Zellen glücklich

Sonne tanzt Vitamin D und macht Beta-Zellen glücklich

Wenn in Ihrem nächstgelegenen Stadt- oder Landestheater die Ballett-Truppe einen Abend ankündigte mit dem Titel “Die Rolle von Vitamin D in der Beta-Zellen Funktion” – Hand auf´s Herz: würden Sie da hin gehen?

Ins Grübeln kämen Sie vielleicht, wenn Sie wüssten, dass da eine Doktorantin ihre Dissertation tanzte. Zappelnd hüpfen Beta-Zellen zu fetziger Rockmusikund eine wunderschöne Sonne bringt ihnen das lebensspendende Vitamin D und versetzt sie mit geschmeidigem Spitzentanz in heftige Wallung. Sex and the City, pardon: the Science!

So geschehen beim New Yorker AAAS/Science Dance Contest, erfunden vom Wissenschaftsjournalisten der New York Times und des “Science”-Magazins, John BohannonSue Lynn Lau, Studentin der Universität Sydney, Australia, gewann dabei den ersten Preis in der Kategorie für Doktorand(inn)en.

Was die Zuschauer dieses ungewöhnlichen Tanzerlebnisses lernen sollten, hört sich in unbewegten Worten etwa so an:”Wir gehen davon aus, dass Vitamin D die Funktion der Beta-Zellen im menschlichen Köprer und die Insulin Produktion verbessert und damit vor Diabetes schützt.

Falls Sie sich den Tanz ansehen wollen – nämlich hier - und die Botschaft nicht auf Anhieb verstehen können, lesen Sie`s einfach oben noch einmal nach.

Den Preis für den besten Wissenschaftstanz der Professoren erhielt übrigens Vince LiCata, Biologie-Professor an der Louisiana State University, mit einer Choreographie zum Thema: “Tanz der Moleküle im Blut – beobachtet“, und der Botschaft:”Resolving Pathways of Functional Coupling in Human Hemoglobin Using Quantitative Low Temperature Isoelectric Focusing of Asymmetric Mutant Hybrids“.  Kapiert!?

Quelle: New York Times/Science

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