Seit langem ist die schützende Wirkung von Vitamin D3 bei Darmkrebs bekannt.  Aber wie genau diese Wirkung erzeugt wird und ob Vitamin D in der Therapie gegen den Krebs einesetzt werden kann, ist noch überwiegend offen.

Eine spanischen Forschergruppe ging dieser Frage nach und entdeckte einen komplexen Wirkungszusammenhang:  Die biologisch aktive Form von Vitamin D (1α,25-dihydroxyvitamin D3) aktiviert ein Gen, das wiederum  ein Protein stimuliert mit der Bezeichnung Cystatin D. Dieses Protein bremst zumindest in Laborversuchen das Wachstum von Darmkrebszellen . Die Krebszellen teilten sich seltener, verloren ihre Beweglichkeit und schalteten Gene ab, die das Krebswachstum fördern.

Auf diesem “Umweg” wirkt Vitamin D3 als Tumorsuppressor. Ein weitere Schritt in der Nachweiskette für die krebsverhindernde Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins”. (Über Studien zu diesem Thema haben wir hier, hier, hier und hier berichtet.)

Quelle: MedWire

Studie:  Silvia Álvarez-Díaz et al.,  Cystatin D is a candidate tumor suppressor gene induced by vitamin D in human colon cancer cells, Journal of Clinical Investigation, July 2009, online vorab veröffenlticht.

4 Kommentare zu “Vitamin D schützt vor Darmkrebs – aber wie?”

  1. ElenaLisvatoam 06.08.2009 um 19:05

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  3. [...] Ergebnis bestätigt frühere epidemologische Studien, über die wir hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtete [...]

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