grippeAls erste regierungsoffizielle Gesundheitsorganisation hat jetzt die  Public Health Agency of Canada (PHAC) den Einsatz von Vitamin D zur Eindämmung der Schweine-Grippe erwogen. Ursprünglich sollte in einer dreijährigen Prüfungsphase die Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins” auf die saisonalen Grippewellen untersucht werden. Die drohende Pandemie hat diese Überlegungen nun wesentlich beschleunigt.

Bereits im Jahr 2006 hatte eine Studie (wir haben hierhier und hier berichtet) aufsehen erregt, die den “Vitamin D-Winter” (die Jahreszeit, in der die Sonne nicht in der Lage ist, Vitamin D in der Haut der Menschen zu bilden – bei uns die Zeit von Ende Oktober bis März) als wesentliche Ursache für den Ausbruch der Grippewellen im Spätwinter belegen konnte.

In den USA allein sind bisher schon 36 Kinder an der Schweinegrippe gestorben (CDC) und – wenn die Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von “Vitamin D-Winter” und Infektionskrankeiten zutrifft – der Höhepunkt der Schweinegrippe ist erst gegen Ende des “Vitamin D-Winters”, von Januar-Februar bis März-April, zu erwarten.

PHAC wird diese Strategie jetzt auch auf  das H1N1-Virus anwenden, um schwerwiegenden Folgen der Infektion vorzubeugen, ” so die offizielle Verlautbarung der Public Health Agency. Es häufen sich nach ihren Angaben die Hinweise darauf, dass Vitamin D die Entwicklung antibakterieller Substanzen fördert und dass diese eine ganze Reihe von Infektionen einschließlich der Influenzaviren verhindere.

Quelle: NutraIngredients USA

PHAC-Website: www.phac-aspc.gc.ca

Ein Kommentar zu “Gesundheitsorganisation prüft Einsatz von Vitamin D gegen die Schweine-Grippe”

  1. [...] hier, hier und hier). Schon vor mehr als einem Jahr hatten kanadische und US-Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden für eine flächendeckende Vitamin D-Supplementierung als Ersatz für, oder zusätzlich zu einer Grippe-Impfung [...]

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben