Noch einmal: Hab Sonne im Herzen!
Von den zu Herzen gehenden Sonnenstrahlen singen viele Volkslieder. Dass sie damit eine medizinisch-wissenschaftliche Tatsache besingen, ist den Sängern in der Regel unbekannt.
Diese Tatsache bestätigt dieser Tage wieder eine wissenschaftliche Studie veranlasst vom finnischen Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt:
Bereits 1978-80 waren in Finnland mehr als 6.000 gesunde Frauen und Männer in einer nationalen Studie untersucht und befragt worden. In den folgenden 25 Jahren starben 640 Teilnehmer an einer Herz- und 293 an einer Gefäßkrankheit. Da bereits zu Beginn der Studie auch der Vitamin D-Spiegel im Blut der Probanden gemessen worden war, konnte jetzt untersucht werden, ob es einen Unterschied in der Entwicklung dieser Krankheiten zwischen Menschen mit hohem und Menschen mit niedrigem Vitamin D-Serumgehalt im Blut gab.
Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben ist um 24 Prozent höher bei Menschen mit einen Vitamin D-Mangel im Vergleich zu Menschen mit normaler Vitamin D-Versorgung. Besonders ausgeprägt war dieser Unterschied bei Gefäßerkrankungen und Schlaganfall.
(Über ähnliche Ergebnisse wissenschaftlicher Studien haben wir hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet)
Quelle: HighWire
Studie: Annamari Kilkkinen et al., Vitamin D Status and the Risk of Cardiovascular Disease Death, American Journal of Epidemiology, vorab online 17. September, 2009
[...] frühere Studien mit ähnlichen Ergenissen hatten wir in der Vergangenheit hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]