Der Vitamin D-Spiegel im Blut beeinflusst ganz wesentlich die Entwicklung eines Lymphknotenkrebses und die Chance, diesen Krebs zu überleben.

Forscher an der Mayo-Klinik in Rochester und der University of Iowa, USA, kamen bei der Untersuchung von 374 Lymphom-Patienten zu dem Ergebnis, dass ein Vitamin D-Mangel das Risiko, an diesem Krebs zu sterben um das Doppelte erhöht und sich das Wachstum des Tumors um das 1,5fache beschleunigt. Die vom National Cancer Institute der USA finanzierte Studie wurde jetzt auf dem Jahreskongress der American Society of Hematology vorgestellt.

Leiter der Forschergruppe und Endokrinologe an de Mayo Klink Prof. Matthew Drake: “Unsere Ergebnisse sind zweifellos unter den fundiertesten Erkenntnissen über den Zusammenhang von Vitamin D und Krebs überhaupt. Sie werfen die Frage auf, ob Vitamin D in der Behandlung dieses Krebses eingesetzt werden sollte. Weitere Forschungen wären wichtig.

Diese Forschungsergebnisse unterstütze die wachsende Einsicht in die Bedeutung des Vitamin D für die allgemein Gesundheit, so Drake: “Zumal es so einfach ist, die Vitamin D-Versorgung sicherzustellen durch Supplementierung oder im Sommer durch 15 Minuten Aufenthalt an der Sonne mindestens drei Mal pro Woche.”

Quelle: Science Daily

Studie: Matthew T Drake et al., Vitamin D Deficiency Is Associated with Inferior Event-Free and Overall Survival in Diffuse Large B-Cell Lymphoma, Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2009 114: Abstract 1952

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