Mother hugging her baby boy sonHäufige Ursache, schreckliche Wirkung:
Viele Schwangere leiden unter Vitamin D-Mangel und geben diesen Mangel an ihre Babies weiter. Obwohl Frauen in der Schwangerschaft zusätzlichen Bedarf an Vitamin D haben, vor allem in den Monaten von Oktober bis Ende März („Vitamin D-Winter“), scheuen sie oft vor Sonnenbädern oder Solarium-Besuchen zurück, aus der unbegründeten Angst, Ihr Baby durch die UV-Strahlen zu schädigen.

Der Vitamin D-Mangel aber erhöht das Risiko für die Neugeborenen erheblich, an Rachitis oder anderen Stoffwechselstörungen zu leiden.
Bei diesen Babies aber kommt es bei der Geburt oder einfach beim ganz normalem Umgang im Alltag zu Knochenbrüchen.

Kinderärzte vermuten dann unter Umständen eine Kindesmisshandlung und zeigen die entsetzten Eltern an. Die Tragödie nimmt ihren Lauf.

In seinem Newsletter greift der bekannte Vitamin D-Forscher Dr. John B. Cannell, Direktor des Vitamin D Council,  dieses leidvolle Thema auf in einer Antwort auf den Brief einer verzweifelten Mutter:

Newsletter der Vitamin D-Foundation in deutsche Übersetzung (gekürzte Fassung)

Newsletter der Vitamin D-Foundation in deutscher Übersetzung mit sämtlichen Links zu wissenschaftlichen Studien (ungekürzt)

Newsletter des Vitamin D-Council im Original (Englisch)

Mangel weit verbreitet

Heute veröffentlicht:
Eine Studie der Boston University School of Medicine untersuchte 459 Mütter mit ihren Neugeborenen und fanden: “Ein hoher Anteil der Kinder und Ihrer Mütter wiesen ein Vitamin D-Defizit auf.”  Die Vitamin D-Werte der Mütter in der Schwangerschaft seien offensichtlich nicht ausreichend, die angemessene Versorgung der Babies mit dem Sonnenschein-Vitamin sicherzustellen.

In diesem Weblog haben wir über Schwangerschaft und Sonnenschein-Vitamin hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet.

Studie:  A. Merewood, M.F. Holick,  S. D. Mehta et al.,  Widespread Vitamin D Deficiency in Urban Massachusetts Newborns and Their Mothers, PEDIATRICS, vorab online 22. März 2010

Ein Kommentar zu “Eltern unter Verdacht – Knochenbrüche bei Neugeborenen nicht Zeichen von Gewalt sondern Vitamin D-Mangel bei Mutter und Kind”

  1. [...] die Geburt und die ersten Wochen des Neugeborenen – gelegentlich gar in Form sozialer Dramen (wir haben darüber berichtet) – und die gesamte Wachstumsphase bis ins Erwachsenenalter. In dieser Zeit entscheidet sich, [...]

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