Die Sonne hat auf die verschiedenste Weise einen mächtigen Einfluss auf die menschliche Gesundheit. Ein großer Teil dieser Wirkungen wird durch das Vitamin D, das Sonnenschein-Vitamin, vermittelt. Dazu gehört auch die Steuerung des Immunsystems und der Schutz vor Autoimmun-Erkrankungen wie Diabetes und Multiple Sklerose.

Aber selbst hier ist die Sonne nicht immer und nicht vollständig auf die “Vermittlerdienste” des Sonnenschein-Vitamins D angewiesen. Das bestätigt jetzt eine Studie über den Zusammenhang von Sonnen-Exposition und Multipler Sklerose. Die Forscher um Hector DeLuca von der Universität von Wisconsin in den USA hatten im Laborversuch an besonders präparierten Mäusen nachgewiesen, dass nicht nur der Vitamin D-Spiegel im Blut auf Ausbruch und Krankheitsschübe der MS Einfluss haben, sondern dass die UV-Strahlen der Sonne selbst diese Wirkungen erzeugen konnte, unbhängig davon, ob der Vitamin D-Spiegel anstieg oder nicht.

Fazit: Die Sonne macht`s – gelegentlich auch ohne Vitamin D-Hilfe.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

Studie:  Bryan R. Becklund et al.,  UV radiation suppresses experimental autoimmune encephalomyelitis independent of vitamin D productionPNAS April 2010,   vol. 107  no. 14  S. 6418-6423

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