Die Neuerkrankungen bei vielen chronischen und Volkskrankheiten in den Niederlanden könnten um 10-50 Prozent, die Sterberate insgesamt um 23 Prozent gesenkt werden, wenn die Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D durch Sonne, Solarium oder Nahrungsergänzung auf 40–60 ng/mL,  die tägliche Zufuhr auf  2500–4000 IE (Internationale Einheiten) gesteigert würde.

So das Ergebnis von Berechnungen für die Niederlande  auf der Basis der verfügbaren Literatur, das jetzt online als Vorab-Veröffentlichung des internationalen Fachjournals “The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology” erschienen ist.

Die Autoren hatten eine frühe Version dieser Daten beim 14. internationalen Vitamin D-Workshop im vergangenen Oktober in Brügge bereits vorgetragen und damit einiges Aufsehen erregt.

Mit dieser Studie setzt vor allem der bekannte Vitamin D-Forscher, William B. Grant von der kalifornischen SUNARC (Sunlight, Nutrition, and Health Research Center), die Serie der Länderstudien zu den gesundheitsökonomischen Folgen des “epidemischen” Vitamin D-Mangels fort. (Über die Studien zu Deutschland, Kanada und den USA hatten wir u.a. hier und hier berichtet).

Quelle: HighWire

Studie: William B. Grant, Gert Schuitemaker, Health benefits of higher serum 25-hydroxyvitamin D levels in The Netherlands,  The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, Volume 119, Issues 3-5, Pages 97-180 (April 2010), online vorab veröffentlicht.

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