Auch für Norwegen gilt, was für viele andere Länder längst wissenschaftlich belegt ist: Die Sonne und das von ihr durch UVB-Strahlen im menschlichen Körper gebildete Vitamin D sorgen für ein längeres Leben.
Forscher an der Universität von Tromso untersuchten in einer Langzeitstudie über knapp 12 Jahre die Entwicklung einer Gruppe von 7.161 Patienten aus der sog. Tromso-Studie, um herauszufinden, ob die Versorgung mit Vitamin D einen Einfluss haben könnte auf das Überleben bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
Im Untersuchungszeitraum starben 1.359 der Probanden. Die Teilnehmer mit einem Vitamin D-Mangel (unteres Viertel der Stichprobe) hatten ein um ein Drittel erhöhtes Sterbe-Risiko gegenüber optimal Versorgten (oberes Viertel der Stichprobe).
Diese Werte galten allerdings nur für Nichtraucher! Bei den Rauchern gab es zwar ebenfalls eine erhöhtes Risiko für die Unterversorgten, dieser Unterschied zu den Vitamin D-reichen Rauchern erwies sich aber als statistisch nicht relevant. Eine Erklärung für dieses Phänomen geben die Autoren nicht.
Quelle: HighWire
Studie: Moira S. Hutchinson et al., Low serum 25-hydroxyvitamin D levels are associated with increased all-cause mortality risk in a general population: the Tromsø study, European Journal of Endocrinology, Vol 162, Issue 5, 935-942

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