Menschen in südlichen Ländern und Menschen, die häufiger den UVB-Strahlen der Sonne ausgesetzt sind, leiden um etwa ein Drittel weniger unter einem Blasenkrebs als ihre weniger von der Sonne verwöhnten Zeitgenossen.

Auf der Basis der IARC-Datenbank GLOBOCAN mit Krebsdaten aus 174 Ländern kam jetzt eine Gruppe von Wissenschaftlern um die Brüder Garland an der Universität von Kalifornien (San Diego) zu dieser Schlussfolgerung.

Diese ersten “ökologischen” Studien können allerdings nicht mehr als der Vermutung eine gewissen Plausibilität verleihen, dass das von den UVB-Strahlen der Sonne  in der Haut erzeugte (Pro-)Vitamin D beim Blasenkrebs ähnlich wirkt, wie bei bereits besser belegten 19 anderen Krebsarten.

Quelle: Newswise

Studie: S.B. Mohr, C.F. Garland , E.D. Gorham, W.B.  Grant, F.C. Garland, Ultraviolet B irradiance and incidence rates of bladder cancer in 174 countries,  Am J Prev Med.  2010; 38(3):296-302.

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