Vitamin D-Pionier Prof. Anthony Norman

Vitamin D-Pionier Prof. Anthony Norman

Zwei Drittel der Weltbevölkerung und immerhin noch mehr als die Hälfte der Menschen in USA leiden unter einem akuten Vitamin D-Mangel – trotz Nahrungsergänzung bei Milch, Cornflakes und Orangensaft und ähnlichem. Laut RKI ist die Situation in Deutschland ähnlich kritisch (die Daten hier, hier und hier).

Mit dieser Feststellung unterstreicht einer der Pioniere der Vitamin D-Renaissance, Prof. Anthony Norman,  die Notwendigkeit,  die Richtlinien für die Vitamin D-Zufuhr durch die Sonne oder durch Nahrungsergänzung zu ändern bis zum Zehnfachen der derzeit geltenden Richtwerte etwa in USA oder Deutschland.

Es besteht inzwischen weitgehend Übereinstimmung unter den Wissenschaftlern darüber, die tägliche Vitamin D-Zufuhr auf 2.000 bis 4.000 IE (Internationale Einheiten) bei Erwachsenen zu erhöhen,” so Prof. Norman. “Das kann problemlos durch eine Kombination von Sonnenstrahlen, Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzung sowie den mäßigen Gebrauch von Solarien erreicht werden.” (Übers. d. Red.)

Trotz der Fülle von wissenschaftlichen Nachweisen über die Wirkung und Wirksamkeit des Sonnenschein-Vitamins D  – 2.400 Studien erschienen allein im Jahr 2009 – bleibe viel zu tun. “Die Vorteile für das gesamte Gesundheitssystem rechtfertigen eine gezielte Forschungsförderung auch durch die Regierungen.”

Quelle: Science Daily/University of California – Riverside/Endocrine today

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