Je besser die Versorgung mit den Sonnenschein-Vitamin D, desto geringer das Risiko, an der Parkinson`schen Krankheit zu erkranken.

In einer Langzeitstudie untersuchten finnische Forscher die Auswirkungen des Vitamin D-Mangels mit dem chronischen Dopamin-Verlust, der diese “Schüttellähmung” verursacht. Die Wissenschaftler vom National Institute for Health and Welfare, Helsinki, Finland, unter Leitung von Paul Knekt, untersuchten 3.173 Männer und Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren, die bei Beginn der Studie im Jahr 1978 noch keine Parkinson-Symptome aufwiesen. 30 Jahre später hatten 50 Teilnehmer einen Parkinson entwickelt.

Die Teilnehmer mit den höchsten Vitamin D Werten im Blut litten zu 67 Prozent seltener an der Krankheit als die Probanden im unteren Viertel der Vitamin D-Versorgung.

Trotz des allgemein niedrigen Vitamin D-Spiegels von weniger als der Hälfte der optimalen Dosis von 75-80 nmol/l im sonnenarmen Finnland zeigte sich eine eindeutige Beziehung zwischen der Vitamin D-Dosis und dem Auftreten der Krankheit.

Unsere Ergebnisse belegen die Vermutung, dass chronischer Vitamin D-Mangel ein Risikofaktor für die Parkinson`schen Krankheit darstellt.”

In einer klinischen Pilotstudie wird jetzt an der Emory University in Atlanta, USA, der Einsatz von Vitamin D als Therapie gegen den Parkinson getestet.

Quelle: JamaMedia.org

Studie: Paul Knekt et al., Serum Vitamin D and the Risk of Parkinson Disease, Archives of  Neurology 2010;67[7]:808-811

Editorial: M.L. Evatt, Beyond vitamin status: is there a role for vitamin d in Parkinson disease? Arch Neurol. 2010 Jul;67(7):795-7

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