Cancer Research UK korrigiert Empfehlungen

Doch lieber eine Prise Sonnenlicht!

Nachdem bereits viele internationale Krebsorganisationen, vor allem aber Ärzte-Fachorganisationen, Stück für Stück ihre Empfehlungen für die Aufnahme des Sonnenschein-Vitamins D3 durch die Sonnenstrahlen oder durch Supplementierungen an den Stand der Wissenschaft angepasst haben (wir haben immer mal wieder darüber berichtet), steht jetzt auch die bemerkenswerte Kehrtwende einer Organisation an, der britischen Cancer Research UK, die sich in der Vergangenheit vor allem durch militante Aktionen gegen Sonne und (künstliche) Besonnung profiliert hatte.

Künftig lautet der Rat ans Publikum nicht mehr: Sonne meiden um jeder Preis und zu allen Zeiten, sondern: Kurzer Aufenthalt an der Mittagssonne ohne Sonnenschutz lange genug, um das notwendige Vitamin D zu tanken, dann Schatten oder Bekleidung. Sonnenbrand in jedem Fall vermeiden!

Die Trendwende kommt nach einer Flut wissenschaftlicher Arbeiten in den letzten Jahren über die Folgen des wachsenden, epidemischen Vitamin D-Mangels durch moderne, sonnenarme Lebensweisen. Erst jüngst hatte eine englische Studie nachgewiesen, dass der Aufenthalt an der Sonne im Sommer in unseren Breiten und mit unserem Lifestyle nicht ausreicht, die Vitamin D-Versorgung übern den sog. “Vitamin D-Winter” hinweg zu sichern.

Die deutschen Schwesterorganisationen der Cancer Research UK, wie etwa die Deutsche Krebshilfe, beharren trotzig auf Empfehlungen gegen den epidemischen Vitamin D-Mangel, die man etwa so zusammenfassen könnte: Selbstbräuner statt Sonnenbräune plus Pillen statt UV-Strahlen.

Quelle: Sunlight Research Forum

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