Herzschwäche ist eine der häufigsten Alterskarnkheiten und Todesursachen in den Industrieländern – trotz der besseren und schnelleren Versorgung der Patienten. Häufige Ursache für die Herinsuffizienz, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Kreislauf zu pumpen. ist ein Vitamin D-Mangel. Gerade die besonders von Herzschwäche und Herzversagen bedrohten Bevölkerungsgruppen halten sich aber selten oder nur sporadisch an der Sonne auf oder sind, z.B. durch ihr Alter weniger in der Lage, durch Aufenthalt an der Sonne das nötige Vitamin D über die Haut zu bilden oder in Leber und Niere weiter zu verarbeiten.

Der Ausgleich über das Solarium wird immer mehr eingeschränkt durch Vorbehalte aufgrund von Angstkampagnen dermatologischer Verbände und durch staatliche Eingriffe.

Eine neue, groß angelegte Studie, die jetzt beim Kongress der European Society of Cardiology vorgestellt wurde, belegt diesen Zusammenhang.

Daten von 548 Patienten mit akuter Herzschwäche aus der Coordinating study evaluating Outcomes of Advising and Counselling in Heart failure (COACH) wurden von einem Forscherteam um Prof. Licette Liu vom Medizinischen Zentrum der Universität Groningen ausgewertet. Es zeigt sich, dass der Grad der Versorgung mit Vitamin D eine gute Prognose für das Überleben bei einer Herzschwäche erlaubte. Je höher der Vitmain D-Spiegel im Blut der Patienten, dest höher die Überlegens-Wahrscheinlichkeit über einen längeren Zeitraum.

Da die Bildung des Vitamin D zu 80 bis 90 Prozent durch die UVB-Strahlen der Sonne oder des Solariums über die Haut gebildet wird, heißt dies auch für herzinsuffiziente Patienten: Jeden Tag mindestens einmal raus in die Sonne. Ebenfalls empfohlen wird eine Vitamin-D-reiche Ernährung mit öligem Fisch oder Eiern. Gegebenenfalls müssen die niedrigen Vitaminspiegel mit Tabletten ausgeglichen werden.

Quelle: Science Daily

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