Zu den am weitesten verbreiteten Gesundheitsproblemen in den Industrieländern gehören die überhöhten Werte bei den Blutfetten und Triglyceriden und vor allem das ungünstige Verhältnis von den “guten” (HDL) zu den “bösen” (LDL) Fetten.  Diese Werte werden positiv beeinflusst durch die ausreichende oder gar optimale Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D.

Forscher an der Universität von Tromsø, Norwegen, hatten in einer Querschnitt-Studie mit 10.000 und einer Langzeit-Studie mit 2.000 Teilnehmern diesen Zusammenhang untersucht und kamen – zumindest bei den Nichtrauchern – zu eindeutigen Ergebnissen. Bei den Teilnehmern mit dem höheren Vitamin D-Spiegel im Blut lagen die HDL-Werte um 6 Prozent höher, die Triglycerid-Werte um 18 Prozent niedriges als bei den Probanden im unteren Viertel der Vitamin D-Werte.

In der Langzeitstudie über 14 Jahre von 1994/95 bis 2008 bestätigte sich diese Tendenz vor allem bei den Triglyceriden.

Da überhöhte Blutfett- und Triglycerid-Werte zu Thrombosen und Arteriosklerose und damit zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können, bestätigt sich in diesen Studien einmal mehr die große Bedeutung der Sonne und des Sonnenschein-Vitamins bei der Vorbeugung und Bekämpfung der chronischen und Volkskrankheiten.

Quelle: Eurekalert

Studie:  R. Jorde et al., High serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are associated with a favorable serum lipid profile, European Journal of Clinical Nutrition, vorab online 8 September 2010.

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