Internationale Krebsgesellschaften tasten sich seit einiger Zeit an die Konsequenzen aus der Fülle wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Notwendigkeit von Sonnenstrahlen für die Gesundheit der Menschen heran (wir haben darüber verschiedentlich berichtet).

In unserem Nachbarland Holland hat das jetzt zu einer dastischen Kehrtwende in den Empfehlungen der Niederländischen Krebsgesellschaft geführt. Die jetzt publizierte Position des Verbands empfiehlt die tägliche Dosis Sonne (UV-Strahlen) mindestens auf Kopf und Hände.

Die neue Empfehlung basiert auf den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe ‚Signalling Committee Cancer’, die überprüfte, ob die seit 1994 geltende Empfehlung, sich zwischen 12 und 15 Uhr nicht der Sonne auszusetzen und ihre Haut im Freien immer mit Sonnencreme zu schützen, im Lichte der neuesten wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen immer noch aufrecht erhalten werden könnte. Das konnte sie nicht.

Die neue Empfehlung ist jetzt eine radikale Umkehr der alten Position, die über die Jahre in der aufwändigen “SunSmart“-Kampagne verbreitet wurde. Die jetzt veröffentlichte Erklärung gibt den Rat: „Regelmäßige Sonnenbestrahlung von Kopf, Händen und Unterarmen für eine Dauer von 15 bis 30 Minuten am frühen Nachmittag (zwischen 12 und 15 Uhr) ist für die Menschen in den Niederlanden ratsam, um den Knochenmetabolismus aufrechtzuerhalten, und trägt möglicherweise auch dazu bei, verschiedene Krebsarten zu vermeiden.

Aber: „Intensive Sonnenbäder über längere Zeit sind nicht ratsam.“ Eine kluge, mäßige Sonnenbestrahlung ist die neue Botschaft der Niederländischen Krebsgesellschaft an die Öffentlichkeit.

Quelle: Sunlight Research Forum

Die Zusammenfassung des Berichts der Niederländischen Krebsgesellschaft in englischer Sprache ist einzusehen unter:
www.sunlightresearchforum.eu

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