Outdoor Worker

Hat gut lachen!

Die Arbeit im Freien und an der Sonne schützt vor neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson`schen Krankheit.

Forscher vom Institute of Cancer Epidemiology der Danish Cancer Society (Dänischen Krebs-Gesellschaft), von der Harvard Medical School und der University of California (UCLA) werteten die Daten zum Arbeitsleben und zur Arbeitssituation von 3.819 Männern mit Parkinson-Diagnose in den Jahren 1995–2006 und verglichen sie mit einer repräsentativen Auswahl von 19.282  Männer in den gleichen Altersgruppen.

Nach dem Umfang der Arbeiten im Freien wurden die Männer in vier Gruppen eingeteilt und daraus Schlüsse auf die jeweilige Sonnen-Exposition gezogen: Ausschließlich Arbeit in geschlossenen Räumen einerseits und wenige, häufige und ausschließliche Arbeiten im Freien andererseits.

Die Männer mit einer Arbeit ausschließlich im Freien – und daher am meisten der Sonne ausgesetzt – hatten ein um 28 Prozent niedrigeres Risiko, an “Parkinson” zu erkranken als die Männer, deren Arbeitsleben sich in geschlossenen Räumen abspielt, wie z. B. Büroangestellte. Bei den Männern mit häufigem Aufenthalt im Freien lag der Wert bei  14 Prozent und bei den Männern mit geringerem Anteil an Außenarbeiten immerhin noch bei 10 Prozent.

Inwieweit dieser Unterschied auf den unterschiedlichen Vitamin D-Werten beruhte, müsste im Einzelnen, so die Autoren, in einer weiteren Studie untersucht werden.

Quelle: Science Daily

Studie: Line Kenborg et a., Outdoor work and risk for Parkinson’s disease: a population-based case–control study, Occupational and Environmental Medicine, Published Online First 30 September 2010

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