Flyer "Die Sonne macht`s"

Titel des informativen Flyers zur Osteoporose-Prävention

Sonnen-Magel und den dadurch entstehenden Mangel an Vitamin D3 wird auch von den Ärzten mit zunehmender Sorge registriert. Rund um den Welt-Osteoporosetag gilt die Aufmerksamkeit vor allem den inzwischen als “epidemisch” bezeichneten Defiziten an “Sonnenschein-Vitamin” bei den Frauen jeden Alters.

Osteoporose ist eine der am explosivsten zunehmenden “Volkskrankheiten” mit entsprechenden Milliardenkosten für das Gesundheitssystem. Derzeit wird allein in Deutschland mit 8 Millionen Fällen gerechnet.

Jetzt berichtet die Ärzte Zeitung über eine neue Studie an der Heidelberger Universitätsklinik mit alarmierenden Ergebnissen:

…etwa 75 Prozent aller untersuchten Frauen (hatten) einen Vitamin-D-Mangel, das heißt eine Serumkonzentration von unter 20 ng/ml. Und nahezu jede dritte Frau hatte einen schweren Vitamin-D-Mangel mit Werten unter 10 ng/ml. Im Mittel lagen die Vitamin-D-Spiegel bei 14,9 ng/ml.”

Die Studie wurde bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in München vorgestellt.

Die Vitamin D-Werte waren während der Wintersaison zwischen Ende Oktober und Anfang April bei 209 Frauen zwischen 14 und 86 Jahren  erhoben worden.

Ein Vitamin-D-Mangel erhöht nicht nur das Risiko für Stürze und Knochenfrakturen, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für Erkältungskrankheiten“, schreibt die Ärzte Zeitung und empfiehlt ihren Lesern, den Patienten eine Bestimmung ihres Vitamin D-Spiegels im Blut (25(OH)D) anzurate.

Die Leitlinie Osteoporose des deutschen  Dachverbands Osteologie enthält unter anderem den Rat: „…ausreichende Sonnenlichtexposition (mind. 30 Minuten täglich Arme und Gesicht), ggf. Suppl. mit durchschnittlich 800-2000 IE Vitamin D…“ Allerdings kann im sogenannten “Vitamin D-Winter” von Ende Oktober bis März dieser Rat dem Vitmain D-mangel nicht abhelfen: Die UVB-Strahlen der Sonne reichen dann für die Vitamin D-Synthese in der Haut nicht aus. Ausreichend UVB kann in dieser Zeit nur im Solarium “bezogen” werden.

Ein informativer Flyer zu diesem Thema kann beim Photomed-Verband bezogen werden:
Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.
Talblick 24
77960 Seelbach
Tel.: 0 78 23/ 96 29 14
Fax:  0 78 23/ 96 29 15
info@photomed.de

Auführliche Fakten zu Osteoporose, Sonnen- und Vitamin D-Mangel auf denInternet-Seiten der International Osteoporosis Foundation.

2 Kommentare zu “Ärzte warnen vor Vitamin D-Mangel bei Frauen – vor allem im Winter”

  1. Norvilleam 16.11.2010 um 13:38

    guter Artikel.

    ein Kommentar

    “wann immer sich die Gelegenheit bietet, Sonne zu tanken – speziell im Herbst und Winter.”

    Problem ist nur das im Herbst und Winter die Sonne in unseren Breitengraden ziemlich Flach einstrahlt und daher nicht stark genug ist um ausreichen Vit D in der Haut zu produzieren. Daher rät z.B. Prof. Dr. Spitzer zum gemäßigten gebrauch von Solarium bzw. Vit D Tabletten. Wobei das mit dem Solarium und den Tabletten ein gewisses “Handling” erfordert und man sich vorher informieren sollte. Z.B: auf http://www.vitamindelta.de.

    Grüße,
    Norville

  2. Norvilleam 16.11.2010 um 13:42

    verflixt, der Kommentar oben bezieht sich auf :
    http://ehgartner.blogspot.com/2010/11/comeback-der-sonnenkur.html

    sory…

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