Kinder an der Sonne

Kinder und Jugendliche brauchen Sonne

Kinder sollten auch im Herbst täglich an die frische Luft, damit ihr Körper den Vitamin-D-Speicher etwas auffüllen kann.” Das rät der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte in einer Pressemitteilung im Vorfeld des Welt-Osteoporosetags.

Tatsächlich gelten Kinder (ab dem zweiten Lebenjahr) und Jugendliche als “Problemgruppe” für die Vitamin D-Versorgung (RKI).

Zwar zitiert die Meldung des BVKJ den Verbandspressesprrecher, Dr. Ulrich Fegeler: „Eine regelmäßige maßvolle Sonnenbestrahlung – ohne einen Sonnenbrand zu riskieren – ist für die Vitamin-D-Versorgung des Körpers wichtig… Kinder und Jugendliche, die selten ins Freie gehen, sind gefährdet, insbesondere im Winter an Vitamin-D-Mangel zu leiden“, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass im Spätherbst und Winter dieser Rat wirklungslos bleiben muss, da die UVB-Strahlen der tief stehenden Sonne von der Ozonschicht in der Atmosphäre ausgefiltert wird.

Die Alternative für Jugendliche nach der Pubertät, das Solarium, ist erst jüngst per “Solariengesetz” (NiSG) verboten worden.

Die Kinder– und Jugendärzte in den USA hatten bereits vor zwei Jahren die Verdopplung der Vitamin D-Richtwerte für Kinder und Jugendliche gefordert (wir haben darüber berichtet).

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.(auch als Audio-Datei)

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