Vitamin D-Winter

Wenn die Sonne fehlt ... Foto:Pixelio

Mit dem Beginn des “Vitamin D-Winters” beginnt auch der Vitamin D-Spiegel im Blut abzufallen. Mit dem sinkenden Vitamin D-Spiegel aber steigt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Normalerweise werden etwa 90 Prozent  des “Sonnenschein-Vitamins D3″ durch die UVB-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet. Das aber wird in der kalten Jahreszeit durch mehr Kleidung, weniger Aufenthalt im Freien und vor allem durch den niedrigen Stand der Sonne verhindert. Nahrungsergänzung und /oder Sonnenbank sind jetzt die Alternativen.

Welche Auswirkungen ein Vitamin D-Mangel hat für die Gesundheit unseres Herz-Kreislauf-Systems, aber auch für eine Erkrankung der (peripheren) Blutgefäße, für  Bluthochdruck und Diabetes, das zeigt eine neue Studie von der Medizinischen Hochschule Tel-Aviv in Israel:

In einem Zeitraum von acht Jahren wurden hier 35.000 Teilnehmer im Alter über 18 Jahren auf ihren Vitamin D-Spiegel getestet. Überraschend für ein sonnenreiches Land wie Israel wiesen mehr als Dreiviertel der Untersuchten (79·2% der Männer und and 77·5% der Frauen)  einen Vitamin D-Mangel (weniger als 30 ng/ml) auf – und zwar quer durch alle Altersgruppen.

Die Frauen mit Vitamin D-Werten unterhalb dieses Grenzwerts hatten ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck von 19 Prozent, Diabetes von 65 Prozent und periphere Gefäßerkrankungen von 85 Prozent. Bei den Männer war dieses Risiko nur geringfügig kleiner.

Quelle: PubMed

Studie:  A. Steinvil et al., Vitamin D deficiency prevalence and cardiovascular risk in Israel, European Journal of  Clinical Investigation, vorab online Oct 18, 2010

Ein Kommentar zu “Herz, was willst Du mehr? Sonnenschein!”

  1. Bluthochdruckneindankeam 04.11.2010 um 18:17

    Sehr schön, dass Sie erwähnen, dass manchmal auch ein wenig Ruhe und Sonnenschein gegen Bluthochdruck helfen kann. Viel zu oft wird gleich zu Medikamenten gegriffen, dabei gibt es Vitamin D nicht nur als Kapseln sondern ganz kostenlos draussen vor der Tür.

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