alter Mann im SonnenlichtDass es einen Zusammenhang zwischen der Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D3 und dem Alterungsprozess des Gehirns gibt, ist vor allem durch europäische Studien belegt worden: Demenz, Alzheimer und Parkinson, eingeschränkte Mobilität und Knochengesundheit gehen einher mit einem langfristigen Vitamin D-Mangel.

Aus USA kamen bisher gemischte Ergebnisse. Jetzt aber weist eine repräsentative Studie der US-Bevölkerung über 65 Jahren (Daten des Third National Health and Nutrition Examination Survey) diese Verbindung auch für die Nordamerikaner nach. Nicht berücksichtigt wurden die Bewohner von Altenheimen.

Für mehr als 3.300 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer aus allen Landesteilen und sozialen Schichten wurden der Vitamin D-Spiegel, der allgemein Gesundheitszustand, die körperliche und geistige Fitness erhoben.  Als “geistig behindert” wurden die 10 Prozent der Teilnehmer bezeichnet, die bei den Erinnerungs-, Orientierungs- und Aufmerksamkeits-Tests am schlechtesten abgeschnitten hatten.

In dieser Kategorie fanden sich fast die vierfache Anzahl an Probanden mit einem ausgeprägten Vitamin D-Mangel (<25 nmol/l)  im Vergleich zu optimal versorgten Teilnehmern (>75 nmol/l). In den Gruppen mit mittleren Werten (>25 nmol/l <75nmol/l) dagegen stiegen die Daten für geistige Behinderung (cognitive impairment) nur um 40 Prozent an bei abnehmenden Vitamin D-Werten.

Ähnlich eine Studie vom Sommer diesen Jahres auf der Basis eine anderen breit angelegten Studie (INCHIANTI), über die wir hier berichtet haben.

Quelle: PubCrawler

Studie: David J. Llewellyn et al., Vitamin D and Cognitive Impairment in the Elderly U.S. Population, Journal of Gerontology, vorab online 1. November 2010

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben